Versorgungs- und Forschungsrelevante Erkenntnisse aus Routinedaten gewinnen
Krankenhäuser können mithilfe von Routinedaten aus der Versorgung an klinischer Forschung teilnehmen und Real-World-Evidence generieren – ohne Patientendaten zu teilen oder zu übertragen.
Die Plattform verbindet Leistungserbringer, Kostenträger und Life-Sciences-Unternehmen über eine sichere föderierte Dateninfrastruktur. Damit können unterschiedliche Datentypen institutionsübergreifend geteilt und analysiert werden, um groß angelegte Studien und Kooperationen mit Life-Sciences-Partnern zu ermöglichen.
Lösungen integriert in die vitagroup HIP
Promptly Health Platform
Eine Plattform zur Erfassung, Harmonisierung und Analyse von Real-World-Gesundheitsdaten über Organisationsgrenzen hinweg.
Zentrale Vorteile:
- Unterstützt Value-based Care und patientenzentrierte Versorgung
- Reduziert Forschungskosten und beschleunigt die Evidenzgenerierung
- Ermöglicht Krankenhäusern zusätzliche Erlöse durch Forschungskooperationen
- Skalierbar über Ländergrenzen hinweg und für große Datenmengen geeignet
Zentrale Funktionen:
- Erfasst longitudinale Patient Reported Outcomes und digitale Biomarker
- Unterstützt die Patienteninteraktion per SMS, E-Mail und Sprache
- Harmonisiert heterogene Datensätze im OMOP Common Data Model
- Bietet Echtzeit-Dashboards für das Outcome-Tracking
- Enthält KI-basierte Module für prädiktive Modellierung
- Stellt eine föderierte Datenumgebung mit datenschutzwahrenden Technologien bereit (z. B. Tokenisierung und Federated Learning)
- Implementiert DSGVO-konforme Data Governance auf Forschungsniveau
Aktuell im Einsatz
In Wales nutzen NHS Health Boards die Plattform, um Patient-Outcome-Daten zu integrieren und Value-based-Care-Initiativen zu unterstützen. Bei den CUF Kliniken in Portugal hat sich die Teilnahme an Outcome-Programmen versechsfacht. Zudem wurde die Plattform im Rahmen des EHDEN-Netzwerks als „Best Application for OMOP Data Infrastructure“ ausgezeichnet.
Im Forschungsbereich unterstützt die Plattform multizentrische Real-World-Evidence-Studien für führende Life-Sciences-Unternehmen wie Roche, Novartis und J&J und liefert Erkenntnisse auf Basis von Daten von mehr als 20.000 Patientinnen und PatientInnen in zehn Ländern.

