HIP Integrator
KI-native Datenintegration. Deterministisch von Grund auf.
Der HIP Integrator ist ein KI-basiertes Datenintegrationswerkzeug für Gesundheitsdaten. Die Datenintegration und Migration zwischen CDRs und den Bestandssystemen wird somit schneller und günstiger – ohne Abstriche bei Kontrolle, Transparenz und Datensouveränität. Neben der klassischen Integration von Systemen mittels Nachrichten (HL7 v2 und FHIR), unterstützt der HIP Integrator den Aufbau von direkten Datenintegrationsstrecken zwischen Bestandssystemen und CDRs.

Nutzen
Daten schnell in Erkenntnisse verwandeln
Integrieren Sie Ihre Systeme in nur wenigen Tagen bis Wochen statt Monaten – mit KI-gestützter Analyse und deterministischer Umsetzung.
Von komplexen Quellsystemen zu nutzbaren Daten
Der HIP Integrator erschließt Gesundheitsdaten aus bestehenden Systemen und überführt sie in offene, interoperable Datenmodelle. KI unterstützt bei der Analyse von Quellsystemen und bei Mapping-Vorschlägen. ExpertInnen prüfen und geben die Ergebnisse frei – anschließend verarbeitet der HIP Integrator die Daten deterministisch und nachvollziehbar.
So entsteht eine verlässliche Grundlage, auf der Daten schneller für Versorgung, Analytik, Forschung und digitale Anwendungen nutzbar werden.
Herausforderung
Die Herausforderung mit bestehenden Systemen und ihren Daten
Viele Gesundheitseinrichtungen können ihre Gesundheitsdaten aus Bestandssystemen nur schwer erschließen und für ihre Unternehmensziele verwenden. Systeme wie KIS, PDMS und Abteilungssysteme basieren auf komplexen, herstellerspezifischen Datenmodellen, verfügen selten über standardisierte Schnittstellen und sind häufig nur unvollständig dokumentiert.
Dadurch sind die Daten verteilt, schwierig aufzufinden, zu interpretieren und kaum für Interoperabilität, Analysen oder KI nutzbar. Integrationsprojekte erfordern umfangreiche manuelle Arbeit und hochspezialisierte Expertise – und dauern häufig mehrere Monate.
Lösung
Health-Data-Integration mit dem HIP Integrator beschleunigen
Der HIP Integrator ist ein KI-natives Integrationswerkzeug, das selbst komplexe Gesundheitsdaten aus bestehenden Systemen in interoperable Formate wie openEHR und HL7 FHIR überführt – bei voller Kontrolle über die Datenverarbeitung. Der HIP Integrator kombiniert KI-gestützte Analyse mit speziell entwickelten Tools und beschleunigt so die Datenintegration deutlich, verkürzt die Time-to-Value und reduziert gleichzeitig das Projektrisiko.
So funktioniert der HIP Integrator
Der HIP Integrator liest Beispiel-Nachrichten, Datenbankschemata, Systemdokumentationen und klinische Formulare ein und analysiert sie, um ein detailliertes semantisches Verständnis der Quellsysteme aufzubauen. Ob die KI-Agenten dabei nur Metadaten sehen oder auch echte Daten, entscheiden Sie über eine explizite Freigabe und, wenn nötig, über eine Sicht auf einen definierten Datenausschnitt.
Auf Basis von openEHR als semantisch strukturiertem Zielmodell erkennt der HIP Integrator Datenbeziehungen, generiert Mappings und erstellt Datenpipelines. Alle Pipelines bleiben vollständig editierbar und ermöglichen so eine durchgängige Human-in-the-Loop-Validierung, Transparenz und volle Kontrolle über den gesamten Integrationsprozess.
Über den HIP Integrator gelangen Daten in die Plattform. Dort werden die nun standardisierten und semantisch annotierten Daten im HIP CDR gespeichert und über offene Schnittstellen für Anwendungen bereitgestellt. Die Daten können nun durch HIP Insights für Analysen und HIP Clinical für klinische Anwendungen ihren Nutzen entfalten. Die Qualität des Mappings entscheidet damit über die Belastbarkeit von allem, was darauf aufsetzt.

Speziell für die Integration von Gesundheitsdaten entwickelt.
Ihre Vorteile
- Deterministische Datenflüsse sicher, transparent, nachvollziehbar und vollständig prüfbar
- Mit KI arbeiten und gleichzeitig Datensouveränität und Compliance wahren
- Integrationsprojekte verkürzen von Monaten auf wenige Wochen
- Bestandsdaten übernehmen und laufende Datenströme aufbauen, auf Basis desselben Mappings
- Manuellen Aufwand reduzieren bei Analyse und Mapping
- Integrationswissen wiederverwenden über Projekte und Standorte hinweg
- Kritisches Integrationswissen erhalten unabhängig von einzelnen Mitarbeitenden
Tempo ohne Kontrolle? Im Gesundheitswesen keine Option!
KI dort, wo sie hilft. Deterministik dort, wo sie zählt. Und Datenzugriff nur, wenn ein Mensch ihn erteilt.
Viele Tools binden KI direkt in den produktiven Datenfluss ein. Erste Ergebnisse sind schnell erzeugt, lassen sich in klinischen Umgebungen jedoch nur mit großem Aufwand valide testen, nachvollziehen und prüfen.
Der HIP Integrator geht einen anderen Weg: KI unterstützt Analyse, Interpretation und Mapping-Vorschläge in der Designphase. Die produktive Datenverarbeitung erfolgt über eine deterministische, standardisierte ETL-Engine – von Integrationsteams vor dem Go-live geprüft und freigegeben sowie im laufenden Betrieb reproduzierbar und auditierbar.
Ihre Key-Features
KI-gestützte Quellanalyse
Analysiert Quellsysteme automatisch und erstellt ein strukturiertes Verständnis der klinischen Daten.
Datenzugriff auf Anforderung
Braucht ein KI-Agent für eine Zuordnung echte Daten, fordert er den Zugriff an und begründet ihn. Freigegeben wird punktuell und durch Menschen, etwa für definierte Patienten-IDs.
KI-gestütztes Mapping
Erzeugt Mapping-Vorschläge für openEHR und HL7 FHIR, während Integrationsspezialisten durch manuelle Prüfung und Freigabe die volle Kontrolle behalten.
Deterministische Ausführung
Freigegebene Mappings werden über eine standardisierte ETL-Engine ausgeführt. KI ist nicht Teil des produktiven Datenpfads.
Produktive Datenflüsse über HL7 v2 und HL7 FHIR
Konfigurierbare Fassade zur Integration auf Basis von HL7 v2 und FHIR. Unterstützung von Transaktionen wie Patient-Merge zur Synchronisierung mit dem KIS. Outbound-Schnittstellen für FHIR und HL7 v2.
Monitoring und Validierung
Erkennt Datenqualitätsprobleme, Schemaänderungen und Laufzeitfehler, bevor sie nachgelagerte Systeme beeinträchtigen.
Zusammenspiel von ExpertInnen und KI
FachexpertInnen und KI-Agenten arbeiten in einer gemeinsamen Umgebung direkt an Integrationsaufgaben zusammen.
Managed und Self-hosted LLMs
Unterstützt neben sicheren, DSGVO-konformen Providern, selbst gehostete LLMs. Die KI-Verarbeitung verbleibt in der eigenen Infrastruktur, Datenschutz sowie Datensouveränität werden gewahrt.
Datenschutz und regulatorische Sicherheit
Klinische Umgebungen verlangen mehr als Funktionalität, sie verlangen Compliance. Der HIP Integrator erfüllt beide Anforderungen:
- Die produktive Datenverarbeitung läuft ohne KI. Freigegebene Mappings werden deterministisch ausgeführt und sind lückenlos auditierbar.
- Beim Aufsetzen eines Projekts wird festgelegt, ob die KI-Agenten Zugriff auf das angebundene System erhalten. Für Test- und Integrationsumgebungen mit synthetischen Daten ist der volle Zugriff sinnvoll. Für Systeme mit echten Patientendaten ist der geschlossene Modus vorgesehen.
- Im geschlossenen Modus arbeiten die Agenten auf Schema, Dokumentation und Oberflächen. Reicht das für eine Zuordnung nicht aus, legt der Agent das offen und fragt nach Zugriff, statt ihn stillschweigend zu haben. Ihre FachexpertInnen geben ihn dann punktuell frei, etwa für einzelne Felder oder definierte Patienten-IDs. Die Entscheidung liegt beim Menschen.
- Auf Wunsch läuft die KI-Verarbeitung mit selbst gehosteten Open-Weight-Modellen vollständig in Ihrer Infrastruktur. Die Daten verlassen Ihr Haus dann nicht. Alternativ erfolgt die Verarbeitung im Rahmen einer Auftragsverarbeitung.
- Alle KI-Interaktionspunkte sind so gestaltet, dass sie die Transparenzanforderungen des EU AI Act (Art. 50) erfüllen.
HIP Integrator: Einblicke in die Lösung
Discovery ausführen und sicherstellen, dass Tabellen den richtigen openEHR-Archetypen zugeordnet sind.
Dokumente, Screenshots oder Terminologien importieren, die bei der Ableitung des Mappings unterstützen.
Nach Abschluss der Discovery die Mappings definieren und die Implementierung testen.
Eine KI-native Umgebung für Klinik- und Regions-Integrationsteams.
Aktuelle Use Cases
Bestandsdaten übernehmen und laufende Datenflüsse aufbauen
Schneller mit weniger manuellem Aufwand
Migrieren Sie klinische Daten aus proprietären und unzureichend dokumentierten Systemen nach openEHR und HL7 FHIR mit deutlich weniger manueller Analyse und Mapping-Aufwand. Dasselbe freigegebene Mapping trägt anschließend den laufenden Datenstrom aus demselben Quellsystem.Forschung und Analytics
Auf Basis strukturierter klinischer Daten
Stellen Sie strukturierte klinische Daten für Analyseplattformen, Qualitätsinitiativen und Forschungsprogramme bereit.KI-ready Gesundheitsdaten
Für Analytics, Automatisierung und Innovation
Bereiten Sie klinische Daten für KI-Anwendungen vor, indem Sie fragmentierte Daten aus bestehenden Systemen in strukturierte, interoperable Formate überführen.Mit dem HIP Integrator stellen wir Integrationsteams eine KI an die Seite, die die schwere Analysearbeit übernimmt – während Menschen bei allen wirklich wichtigen Entscheidungen klar die Kontrolle behalten.

Ein kontrollierter, transparenter und skalierbarer Ansatz für Interoperabilität im Gesundheitswesen
Entwickelt für
Kliniken und Klinikverbünde
Erschließen Sie die Daten Ihrer bestehenden Systeme, ohne sie zu ersetzen, und bauen Sie dabei ein Integrationswissen auf, das im nächsten Projekt und im nächsten Haus wieder trägt.
Lösungen für Kliniken und KlinikverbündeSystemintegratoren
Kalkulieren Sie Integrationsprojekte verlässlicher, weil Analyse und Mapping nicht mehr am Erfahrungsschatz einzelner Personen hängen, sondern an einem wiederverwendbaren Wissensmodell.
Gesundheitsregionen und Datenräume
Führen Sie Daten aus vielen Häusern auf ein gemeinsames Modell, mit einer Mapping-Strecke, die pro Quellsystem einmal entsteht und für alle Beteiligten nachvollziehbar bleibt.
Lösungen für Gesundheitsregionen und DatenräumeSoftwareanbieter
Kaufen Sie Interoperabilität als Komponente ein, statt HL7 v2- und FHIR-Strecken für jeden Ihrer Kunden selbst zu bauen und dauerhaft zu pflegen.
Lösungen für Softwareanbieter