Die HIP für Softwareanbieter
Interoperabilität beziehen statt selbst entwickeln.
Interoperabilität als Komponente, nicht als Eigenentwicklung
Schaffen Sie die Datengrundlage für Ihre Anwendung, ohne sie selbst zu bauen.

Anbieter klinischer Software stehen vor einer doppelten Anforderung. Die eigene Anwendung soll fachlich überzeugen, und gleichzeitig sind Anforderungen an Interoperabilität, Datenhaltung und regulatorische Konformität zu erfüllen. Der zweite Teil bindet Entwicklungskapazität, ohne den Wert des Produkts für den Kunden zu erhöhen.
Die Health Intelligence Platform (HIP) stellt diese Grundlage als Komponente bereit. Ihre Anwendung greift über openEHR und HL7 FHIR auf strukturierte, standardisierte Gesundheitsdaten zu, ohne eigene Datenhaltung und ohne eigene Integrationslogik. Ihre Entwicklungskapazität bleibt dort, wo Sie sich unterscheiden.

Für welche Anbieter die HIP geeignet ist
Die HIP dient als Datengrundlage für unterschiedliche Anbietergruppen.
- Hersteller von Spezial- und Abteilungssystemen
- Anbieter telemedizinischer Anwendungen und digitaler Gesundheitsanwendungen
- Anbieter von KI-, Analytics- und Dokumentationslösungen
- Hersteller von Krankenhausinformationssystemen, die ihre Datenhaltung öffnen oder ergänzen möchten
Ihre Key-Features
Standardisierte Datenhaltung ohne Eigenentwicklung
Die HIP speichert klinische, administrative und analytische Gesundheitsdaten in offenen Standards und macht sie über definierte Schnittstellen verfügbar. Ihre Anwendung nutzt eine vorhandene, standardisierte Datenhaltung, statt eine eigene aufzubauen und dauerhaft zu pflegen.
Semantische Konsistenz entsteht dabei bereits bei der Datenaufnahme, unter anderem über den Terminologie-Service mit SNOMED CT, LOINC und ICD-10.
Regulatorische Konformität als Zukaufkomponente
Anforderungen an Interoperabilität und Datenaustausch nehmen zu, unter anderem durch ISiK und durch den Europäischen Gesundheitsdatenraum mit seinen Fristen ab 2029. Diese Anforderungen sind verpflichtend und wirken nicht differenzierend: Sie binden Entwicklungskapazität, ohne den erzielbaren Preis zu erhöhen.
Mit der HIP beziehen Sie die technische Grundlage dafür als Komponente. Die Konformität Ihres Produkts bleibt Ihre Verantwortung, die dafür erforderliche Dateninfrastruktur müssen Sie jedoch nicht selbst entwickeln.
Stabile Schnittstellen und belastbare Dokumentation
Entwicklungsteams bewerten eine Plattform nach der Zeit bis zum ersten funktionierenden Ergebnis. Die HIP stellt dafür definierte Schnittstellen auf Basis offener Standards, versionierte technische Dokumentation und nachvollziehbares Verhalten bereit.
Datenmodelle werden fachlich über openEHR-Templates und Archetypen definiert und können zur Laufzeit erweitert werden, ohne Anpassungen am Anwendungscode.
Einmal integrieren, über die gesamte Kundenbasis einsetzen
Die Integration erfolgt einmalig gegen standardisierte Schnittstellen und ist anschließend bei allen Kunden einsetzbar, unabhängig von den dort vorhandenen Quellsystemen. Kundenspezifische Sonderlogik entfällt oder verlagert sich in die Integrationsschicht.
Damit sinkt der Aufwand pro Einführung, und Integrationsprobleme beim Kunden fallen nicht mehr auf Ihr Produkt zurück.
Interoperabilität über Systemgrenzen hinweg
Die HIP führt Daten aus unterschiedlichen Quellsystemen in einem gemeinsamen Datenbestand zusammen. Ihre Anwendung erhält damit Zugriff auf einen Kontext, der über die Grenzen des einzelnen Systems hinausgeht, und kann Funktionen anbieten, die auf einer isolierten Datenhaltung nicht möglich wären.
Mehrere unabhängige Anwendungen können parallel auf demselben Datenbestand arbeiten, ohne sich gegenseitig zu beeinflussen.
Grundlage für KI und Analytics
Datengetriebene Funktionen setzen strukturierte, semantisch eindeutige und longitudinal verfügbare Daten voraus. Genau diese Grundlage stellt die HIP bereit, sodass Ihre Anwendung Analyse- und KI-Funktionen auf belastbaren Daten aufbauen kann, statt zuvor Datenqualität herstellen zu müssen.
Die Datenqualität selbst wird dabei messbar und über die Zeit nachvollziehbar.
Betrieb und Bezugsmodelle
Die HIP ist mandantenfähig und wird standardmäßig in einer europäischen Cloud betrieben, auf Wunsch auch on premise. Für Ihre Kunden bedeutet das, dass Betriebsanforderungen und Datenschutzvorgaben unterschiedlicher Einrichtungen erfüllbar bleiben, ohne dass Ihr Produkt dafür in Varianten auseinanderläuft.
Bezugs- und Lizenzmodelle für die Nutzung innerhalb eines Produkts stimmen wir individuell ab.
Klare Rollen in der Zusammenarbeit
Die HIP ist Infrastruktur. Sie stellt Datenhaltung, Integration und Schnittstellen bereit, damit Anwendungen darauf entstehen können. Die Daten liegen in offenen Standards und bleiben unabhängig von der Anwendung nutzbar, weshalb weder Sie noch Ihre Kunden eine Bindung an ein einzelnes Produkt eingehen.
HIP Partnerprogramm
Im Partnerprogramm erhalten Anbieter technischen Zugang, Enablement und gemeinsame Geschäftsentwicklung auf Basis der Health Intelligence Platform.

