
September 2026
Innovationen im Gesundheitswesen erfordern Kollaboration – und offene Plattformen wie die HIP (Health Intelligence Platform) der vitagroup bieten dafür die perfekte Grundlage. Durch die Trennung von Daten und Anwendungen ermöglicht die HIP es Anbietern, Apps nahtlos zu erstellen und zu verbinden, was Innovationen beschleunigt, die letztlich zu einer effizienteren Gesundheitsversorgung und besseren Behandlungsergebnissen führen.

Traditionelle monolithischeAnwendungssysteme bieten zwarviele notwendigeFunktionalitäten,sindaber zu Hemmnissen für den Fortschritt geworden. Ihre starre Architektur,hoheKomplexität und begrenzte Interoperabilität führen zu einer Anbieterabhängigkeit. Dadurch müssensich Gesundheitsorganisationen bei Änderungen oder Innovationen, die ihren sich wandelnden Bedürfnissen entsprechen, auf einzelne Anbieter verlassen. Diese Abhängigkeit macht die Integration vonDrittanbieterlösungenin ihr System schwierig, kostspielig und zeitaufwendig.Das Ergebnis:Die Pläne werden meist verworfen.
Im Gegensatz dazu fördern offene Plattformen Kollaborationen und sind ein wichtiges Instrument zur Beschleunigung von Innovationen im Gesundheitswesen. Durch die Trennung von Daten und Anwendungen sind offene Plattformen technologieunabhängig und ermöglichen es Gesundheitsorganisationen, Lösungen von beliebigen Anbietern schnell zu integrieren, zu aktualisieren oder zu ersetzen. Diese inhärente Flexibilität beseitigt die Beschränkungen veralteter monolithischer Systeme und ermöglicht es Organisationen, ein dynamisches Ökosystem von Anwendungen aufzubauen, das ihren Bedürfnissen entspricht.
Bei der Entwicklung einer einzelnen klinischen Anwendung, die innerhalb des Gesundheitssystems betrieben werden soll, müssen EntwicklerInnen zahlreiche Dinge berücksichtigen:
Die Entwicklung von Anwendungen auf einer offenen Plattform befreit von allen oben genannten Anforderungen und bietet EntwicklerInnen eine Basis aus standardisierten Datenmodellen, Sicherheitsrahmen, Interoperabilitätsprotokollen und skalierbarer Infrastruktur, sodass sie sich auf Innovationen statt auf Backend-Komplexitäten konzentrieren können. Das vereinfacht die Integration in Krankenhausinformationssysteme und regionale Gesundheitsakten enorm. Zu den Hauptmerkmalen offener Plattformen gehören:
Die EHRbase- und HIP-Plattformen der vitagroup bilden das leistungsstarke Fundament für Innovationen im Gesundheitswesen. EHRbase ist die führende Open-Source-Plattform auf Basis des openEHR-Standards und bietet die grundlegenden Funktionen eines Clinical Data Repository (CDR) für die Speicherung und den Zugriff auf klinische Daten. Sie ist ideal für den schnellen Einstieg: einfach zu erlernen, entwicklerfreundlich und bereits von über hundert Organisationen und Einzelpersonen genutzt.
Die HIP wurde für den Einsatz in Unternehmen entwickelt und bietet die robuste, konforme Infrastruktur, die für die Implementierung offener Datenplattformen in Krankenhäusern, Regionen und nationalen Systemen erforderlich ist. Es unterstützt strukturierte Datenverwaltung, Sicherheit und langfristige Skalierbarkeit. „Es ist wichtig, dass wir eine unabhängige und offene Plattform anbieten, die keinenAnbieter bevorzugt“, sagt Joachim Neugebauer, Chief Commercial Officerbeider vitagroup. „Das fördert die Entwicklung von App-Ökosystemen.“
Es ist wichtig, dass wir eine unabhängige und offene Plattform anbieten, die keinen Anbieter bevorzugt.

EHRbase hilft Anbietern dabei, openEHR einfach zu adaptieren. Dieser niedrigschwellige Ansatz zeigt Wirkung: Durch das frei zugängliche Angebot von EHRbase konnte die vitagroup ein organisches Wachstum beobachten. Zahlreiche Unternehmen entwickeln unabhängig voneinander klinische Anwendungen auf Basis der Plattform. Dazu gehören unter anderem:
Alle haben, wie viele andere, völlig unabhängig von der vitagroup Anwendungen auf der EHRbase-Plattform entwickelt.„Die Unternehmen konnten einfach den Quellcode auf GitHub herunterladen und mit der Entwicklung beginnen“, sagt Dr. Birger Haarbrandt, Chief Product Officer beidervitagroup. Um den Einstieg in offene Plattformen und Standards noch angenehmer und einfacher zu gestalten, hat die vitagroup eine Sandbox-Umgebung eingerichtet, in der man die Kernfunktionen schnell und unkompliziert ausprobieren kann. „Mit der EHRbase Sandbox bekommen Entwickler sehr schnell ein Verständnis für die Kernkonzepte von openEHR. Gleichzeitig ist sie durch ihre Komfortfunktionen auch ein echter Produktivitätsboost für erfahrene Nutzer.“
Die Unternehmen entwickelten zunächst eigenständige Anwendungen.Bei der vitagroup wollten wiranschließend testen, wie schnell sie mit unserer Health Intelligence Platform in ein Enterprise-Umfeld integriert werden können. Es stellte sich heraus, dass sie Integration aller Lösungen in die HIP-Plattform der vitagroup unkompliziert war und jeweils nur ca. fünf bis zehn Arbeitstage in Anspruch nahm.
„Indemalle Anwendungen auf EHRbase basieren, nutzen wir eine gemeinsame openEHR REST-API und erreichen soden höchsten Gradan Interoperabilität“,sagt Dr. Haarbrandt. „Anstatt Daten zwischen Systemen zutransformieren, arbeiten alle Anwendungen mit einer einzigen, konsistenten Datenquelle–und schaffen so eine wirklichintegrierte Plattform für das Gesundheitswesen.“
Alle Anwendungen arbeiten mit einer einzigen, konsistenten Datenquelle – und schaffen so eine wirklich integrierte Plattform für das Gesundheitswesen.

Bei der vitagroup möchten wir darauf aufbauen und ein Ökosystem von Anwendungen fördern, die von verschiedenen Anbietern auf unserer Plattform entwickelt werden. „Unser Ziel ist es, EHRbase als die technisch und wirtschaftlich erste Wahl für neue Anwendungsanbieter zu etablieren – Innovation soll durch eine klar definierte Entwicklungsumgebung und eine strukturierte Plattform-Governance unterstützt werden. So schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass neue Lösungen sich leichter integrieren lassen und erfolgreich entwickeln können“, sagt Birger Haarbrandt.„Dies erfordert eine solide technische Grundlage. Durch die Gewährleistung hoher Standards für Datenverarbeitung und Governance bieten wir eine zuverlässige Basis für eine nahtlose Anwendungsintegration“, sagt Birger Haarbrandt. „Darüber hinaus tragen wir zur Etablierung branchenweiter Standards für Datenaustausch und -speicherung bei, sodass Kunden von kostengünstigen, wettbewerbsfähigen Lösungen profitieren. So können sich die Anwendungen auf die Wertschöpfung konzentrieren.“
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