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vitagroup setzt neue Standards für die Entwicklung offener Plattformen im Gesundheitswesen

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Arzt in weißem Kittel hält Tablet in der Hand darüber digitales Netzwerk Grafik
© gettyimages
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Wir von der vitagroup sind überzeugt: Offenen Plattformen im Gesundheitswesen gehört die Zukunft. Mit unserer Health Intelligence Platform (HIP) und EHRbase setzen wir neue Standards für die Entwicklung offener interoperabler Technologien. Das zeigen auch die zahlreichen nationalen und internationalen Projekte – aufgebaut auf und ermöglicht durch die HIP und EHRbase. Unsere Mission: Die Entwicklung und Etablierung offener Healthcare Plattformen weiter vorantreiben. Für eine bessere Gesundheitsversorgung von morgen.

HIP und EHRbase: das Fundament für offene Plattformen der Zukunft

Mit der Health Intelligence Platform (HIP) bietet die vitagroup ein innovatives digitales Gesundheits-Ökosystem. Eine Plattform, auf der vernetzte Gesundheitsanwendungen entwickelt, betrieben und genutzt werden können. Interoperabel, offen und ohne die Abhängigkeit von proprietären Systemen. Durch die offene Datenhaltung und offenen Schnittstellen auf Basis internationaler Standards wie HL7 FHIR und openEHR befreit die HIP die Gesundheitsdaten und ermöglicht neuartige und innovative Anwendungen für das Gesundheitswesen.

Mehr über die HIP

Als Teil der HIP sorgt EHRbase für eine standardisierte und herstellerneutrale Speicherung nach openEHR-Standard. Die Open-Source-Implementierung der openEHR-Spezifikation ermöglicht die Trennung von Anwendungssystemen und Daten sowie native Interoperabilität. Als quelloffene Community-Edition bietet EHRbase einen niedrigschwelligen Einstieg in die Welt der offenen Plattformen. EHRbase wurde in enger Zusammenarbeit mit dem HiGHmed Konsortium entwickelt. 

Mehr zu EHRbase 

HIP und EHRbase im Einsatz: nationale Projekte für eine bessere Gesundheitsversorgung 

EHRbase bildet die Basis zahlreicher Projekte im Umfeld des HiGHmed Konsortiums. Das HiGHmed Konsortium, Mitglied der BMBF-Medizininformatik-Initiative, bündelt und integriert Kompetenzen von neun Universitätskliniken sowie weiteren Partnern aus Wissenschaft und Industrie, um klinische Routinedaten für die Forschung nutzbar zu machen und im Gegenzug einen schnelleren Transfer von Ergebnissen aus der Forschung in die klinische Praxis zu ermöglichen. HiGHmed-Partner wie die Medizinische Hochschule Hannover etwa, nutzen EHRbase als openEHR-Plattform in ihrem Datenintegrationszentrum.  

Weitere Informationen zum HiGHmed Konsortium.

Die Health Intelligence Platform der vitagroup ist zudem technologische Grundlage des Projekts NEPHRO-DIGITAL. Anknüpfend an der Infrastruktur von HiGHmed und durch das Vorab-Programm des Landes Niedersachsen und der Volkswagen Stiftung gefördert, wird mit NEPHRO-DIGITAL ein intelligentes Versorgungsnetzwerk in den Regionen Hannover und Erlangen für PatientInnen mit nephrologischer Indikation geschaffen. Das Projekt soll die Digitalisierung der Versorgung, Etablierung von Entscheidungsunterstützungssystemen und Analyse der Versorgungsrealität gewährleisten.  

Mehr zu NEPHRO-DIGITAL 

Intelligente Systeme zur Bekämpfung von COVID-19

Ziel des durch das Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) gestarteten Projekts CODEX ist es, Forschenden einen schnellen und standardisierten Zugang zu bundesweiten COVID-19-Daten zu ermöglichen. Als Industriepartner entwickelt die vitagroup in enger Zusammenarbeit mit dem HiGHmed Konsortium sowohl die Technologie wie auch die technische Infrastruktur. Die Basis von NUM CODEX: die Health Intelligence Platform und EHRbase. Mit NUM CODEX wurde erstmals eine erweiterbare und skalierbare offene Plattform auf nationaler Ebene entwickelt, die 100 % offene Datenschnittstellen und eine agile Erweiterbarkeit auf openEHR-Standards bietet und nahtlos mit HL7 FHIR integriert wurde. Das ermöglicht die Integration von Daten aus 35 Universitätskrankenhäusern zur Verbesserung der Forschung und Überwachung des Infektionsgeschehens. Die Ergebnisse der Arbeit stehen unter Open-Source-Lizenz zur Verfügung. 

Weitere Informationen zu NUM CODEX 

Ebenfalls im Rahmen des Förderprogramms Netzwerk-Universitätsmedizin angesiedelt ist das Verbundprojekt B-FAST. Gemeinsam mit dem Robert-Koch-Institut (RKI) entwickeln die Partner eine technische Plattform, mittels der Informationen und Erkenntnisse zum COVID-19-Pandemiegeschehen strukturiert gesammelt und vernetzt werden. Das Smart Infection Control System (SmICS), ein elektronisches Frühwarnsystem zur Erkennung von SARS-CoV-2-Infektionen in Krankenhäusern, nutzt die skalierbare und semantische Datenbank von EHRbase, um Bewegungsdaten, Diagnosen, Laborwerte und mikrobiologische Befunde zu analysieren und potenzielle Übertragungswege zu detektieren. 

Erfahren Sie mehr über B-FAST 

Mehr Informationen zu SmICS 

Das niedersächsische Forschungsnetzwerk COFONI basiert auf openEHR. EHRbase verbindet die Netzwerkpartner miteinander und macht klinische Daten über offene Datenmodelle auffindbar und verfügbar. Damit will das Forschungsnetzwerk die wissenschaftlichen Kernkompetenzen der Partner zusammenführen, um grundlegende und wichtige Fragen zum Coronavirus, den molekularen Grundlagen für die Wirk- und Impfstoffentwicklung sowie zur Vorhersage und Beeinflussung des Pandemiegeschehens zu erforschen. Mit den Erkenntnissen sollen unter anderem neue Therapieformen entwickelt werden können.

Zur Seite des Forschungsnetzwerks

International: Der NHS Schottland setzt auf EHRbase 

Auch international ist EHRbase im Einsatz: Die nationale digitale Plattform des National Health Service Schottland setzt auf die Technologie der vitagroup, um allen Bürgerinnen und Bürgern eine elektronische Patientenakte und neue digitales Services anzubieten. Der erste Service, die digitale Patientenverfügung (ReSPECT), wird derzeit im Pilotbetrieb ausgerollt. 

Mehr Informationen 

Speerspitze der Open-Data-Bewegung 

„Mit unseren offenen und interoperablen Technologien steht die vitagroup an der Speerspitze der Open-Data-Bewegung im Gesundheitswesen. Daten müssen von den klinischen Anwendungssystemen getrennt und in offenen, standardisierten Formaten dauerhaft gespeichert werden – nur so kann echte Interoperabilität entstehen. Durch die Befreiung der Daten wird die Voraussetzung geschaffen, um Daten zum Wohle von Patientinnen und Patienten nutzen zu können“, sagt Dr. Nils Hellrung, General Manager der vitagroup. 

 

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