vitagroup AG

Sozialministerin Reimann informiert sich über TeleArzt

Die Niedersächsische Sozialministerin Carola Reimann informierte sich kürzlich über das Projekt „Hausarzt mit Telemedizin“. Herzstück des Projekts „HaT“ ist das telemedizinische Versorgungssystem TeleArzt der vitaphone GmbH.  Fazit des Besuchs: Die Technik ermöglicht es, die Zahl der Hausbesuche bei Bedarf zu steigern und die Allgemeinmediziner gleichzeitig zu entlasten.

Bereits im November des vergangenen Jahres erhielt das Projekt den Niedersächsischen Gesundheitspreis in der Kategorie „eHealth – Innovative Lösungen zur Verbesserung und Gesundheitskompetenz“.

Hier erfahren Sie mehr darüber.

Carola Reimann, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, überreichte damals die Auszeichnung an Landrat Michael Lübbersmann für die erfolgreiche Umsetzung des Projekts „Hausarzt mit Telemedizin (HaT)“. Doch noch aussagekräftiger sind Eindrücke vor Ort: Deshalb besuchte Reimann in Melle, Landkreis Osnabrück, Niedersachsen jetzt eine der teilnehmenden Arztpraxen.

Wichtige Ergänzung, um die Versorgung vor Ort zu gewährleisten

„Neue technische Möglichkeiten sollen nicht die menschliche Nähe und Kompetenz im Gesundheitswesen ersetzen“, betont die Ministerin, „aber sie sind, gerade in einem Flächenland wie Niedersachsen eine wichtige Ergänzung, um die Versorgung vor Ort zu gewährleisten. Hier in Melle erleben wir in beeindruckender Weise, wie das praktisch aussehen kann.“

TeleArzt in Niedersachsen seit 2017 erfolgreich im Einsatz

Vom 1. September 2017 bis Ende des vergangenen Jahres lief das Projekt, an dem auch die Praxis des Melleraner Mediziners Thomas Herzig teilnahm. Der Versorgungslösung TeleArzt ermöglicht es, dass die medizinischen Fachangestellten bei Hausbesuchen per telemedizinischem Equipment Daten zu Befunden der Patienten in die Praxis senden. Bei Bedarf kann zudem über eine gesicherte Videokonferenz mit der Ärztin oder dem Arzt Kontakt aufgenommen werden. „Die Technik ermöglicht es, dass die Zahl der Hausbesuche bei Bedarf gesteigert werden kann und die Allgemeinmediziner dennoch entlastet werden“, erläutert Landrat Michael Lübbersmann. Dies gelte insbesondere für dünn besiedelte Regionen, die lange Fahrtstrecken notwendig machten. Der TeleArzt trägt somit dazu bei, dass die medizinische Versorgung, gerade für chronisch Erkrankte, hochbetagte oder immobile Patienten, aufrechterhalten wird.

Versorgungsengpässen in ländlichen Regionen entgegenwirken

Die Anforderungen an die Hausärzte und damit der Bedarf an neuen Versorgungsangeboten sind in den vergangenen Jahren auch im Landkreis Osnabrück gestiegen. Hier setzt das Konzept an. Medizinische Fachangestellte, besser bekannt als Arzthelferinnen, werden zur Versorgungsassistentin in der Hausarztpraxis ausgebildet. Diese kann den Hausarzt dann nicht nur in der Arztpraxis, sondern auch bei den gerade im ländlichen Bereich zeitintensiven Hausbesuchen entlasten. Mit jeweils 1.000 Euro unterstützt der Landkreis im Rahmen der Gesundheitsregion die Weiterbildung von Medizinischen Fachangestellten.


In den kommenden fünf bis zehn Jahren werden 25 Prozent der Ärztinnen und Ärzte in Ruhestand gehen. Deshalb befürchten Experten, dass es gerade in ländlichen Regionen zu Engpässen in der hausärztlichen Versorgung kommen kann. Die Gesundheitsregion von Landkreis und Stadt Osnabrück hat daher Konzepte entwickelt, um Allgemeinmediziner in ihrer Arbeit zu unterstützen.
 

Mehr über den TeleArzt erfahren Sie hier.

© Landkreis Osnabrück/Henning Müller-DetertIn der Praxis von Thomas Herzig (zweiter von rechts) informierten sich Landrat Michael Lübbersmann (links) und Ministerin Carola Reimann (dritte von links) über das System „Hausarzt mit Telemedizin“.
© Landkreis Osnabrück/Henning Müller-DetertHausbesuch: Die medizinische Fachangestellte Corinna Lieberum zeigt Ministerin Carola Reimann und Landrat Michael Lübbersmann mit Hilfe einer Patientin, wie das System „Hausarzt mit Telemedizin“ funktioniert. 

Quelle: Pressemitteilung des Landkreis Osnabrück: Niedersächsische Sozialministerin informiert sich in Melle über Telemedizin-Projekt.

MEHR AKTUELLES AUS DER VITAGROUP


vitagroup AG

Aktuelles vom Mai 2019

TELEARZT – AUF DEM WEG IN DIE REGEL­VERSORGUNG

Immer mehr Versicherer erkennen den großen Nutzen des TeleArztes. In zehn der insgesamt 17 KV-Bezirke ist er bereits Kassenleistung – allein in Bayern sind das 30 Krankenkassen.  Mehr

Aktuelles vom April 2019

Die vitagroup auf dem Hauptstadt­kongress

Vom 21. bis 23. Mai 2019 präsentiert die vitagroup ihre innovativen Versorgungs­lösungen und Produkte auf dem Hauptstadtkongress in Berlin. Seien auch Sie dabei! Mehr

Aktuelles vom April 2019

vitagroup übernimmt 116117

Die vitagroup übernimmt den telefonischen Service des ärztlichen Bereitschaftsdiensts unter der Rufnummer 116117. In hochmodernen telemedizinischen Centern helfen wir den Patienten bei ihren Anliegen.   Mehr