NRW fördert Telemedizin mit zwei Millionen Euro

Zwei Millionen Euro stellt das Land Nordrhein-Westfalen für technische Telemedizinkomponenten und eHealth-Fortbildungen bereit. Die telemedizinische Versorgungslösung TeleArzt der vitaphone, einem Unternehmen der vitagroup, ist bereits seit Jahren erfolgreich in NRW im Einsatz. 

Das Land Nordrhein-Westfalen stellt zwei Millionen Euro für die Förderung der Telemedizin im ambulanten Bereich zur Verfügung. Gemeinsam mit den Kassenärztlichen Vereinigungen und den Hausärzteverbänden sowie unter Einbindung der Krankenkassen hat das Land ein Förderprogramm entwickelt, mit dem Arztpraxen, Pflegeheime, ambulante Pflegedienste und Hospize die Förderung technischer Telemedizinkomponenten und eHealth-Fortbildungen beantragen können.

Was wird konkret gefördert?

Gefördert wird telemedizinische Infrastruktur, insbesondere zertifizierte Geräte zur Umsetzung von Videokonferenzen, zur Vitaldatenerfassung und zur Übertragung der gerätetechnisch erfassten Daten in die Arztpraxis. Das ermöglicht Telekonsile (Arzt-Arzt-Gespräche), Videosprechstunden zwischen Ärzten und Patienten, zur telemedizinisch gestützten Delegation oder zur elektronischen Visite in der Pflege. Zahlreiche Fortbildungen im Bereich Telematik und Telemedizin sowie die Fortbildungen zur Entlastenden Versorgungsassistentin (EVA) oder zur Versorgungsassistentin in der Hausarztpraxis (VERAH) sind ebenfalls zuwendungsfähig. 

Videosprechstunden zwischen Arzt und Patient oder Fallbesprechungen mit Pflegekräften Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen werden bereits heute Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen.

„Zukunftsfähige Versorgungsstrukturen sind einrichtungs- und professionsübergreifend. Die Digitalisierung kann hier einen wertvollen Beitrag leisten. In der Vergangenheit haben wir vorwiegend Einzelprojekte gefördert. Jetzt ist es an der Zeit, die Ergebnisse in die Fläche zu bringen und die Vorteile der Telemedizin jedem Patienten unabhängig von seinem Wohnort zugänglich zu machen. Sektorengrenzen dürfen dabei keine Rolle spielen“, sagt Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen  Karl-Josef Laumann.

„In der Vergangenheit haben wir vorwiegend Einzelprojekte gefördert. Jetzt ist es an der Zeit, die Ergebnisse in die Fläche zu bringen und die Vorteile der Telemedizin jedem Patienten unabhängig von seinem Wohnort zugänglich zu machen.“ 

TeleArzt verbessert die Versorgung bereits heute

Ein zertifiziertes telemedizinisches Versorgungsmodel, das diese Kriterien erfüllt und bereits seit Jahren erfolgreich in NRW im Einsatz ist, ist der TeleArzt der vitaphone, einem Unternehmen der vitagroup. Die Förderung kann nun dazu beitragen, dass mithilfe des TeleArztes die Versorgung auf dem Land noch weiter verbessert werden kann.  

Wie der TeleArzt die hausärztliche Versorgung in Lindlar (NRW) verbessert

Bilder: © iStock

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