Befreien Sie Ihre Daten!

vitagroup HIP: Die offene Plattform für die digitalen Gesundheitsökosysteme von morgen!

Was ist die Health Intelligence Plattform (HIP)?

Die vitagroup HIP ist eine zukunftssichere offene Plattform, die Anbieter in die Lage versetzt ein Ökosystem an vernetzten Gesundheitsanwendungen zu entwickeln, zu betreiben und sich aus der Abhängigkeit der proprietären Systeme zu befreien.

Die IT-Systeme in Kliniken, Arztpraxen und anderen Versorgungseinrichtungen wurden größtenteils in den 90er Jahren entwickelt. Diese Systeme folgen der Abrechnungslogik, das heißt, es wird sichergestellt, dass erbrachte Leistungen korrekt dokumentiert werden. Sie sind nicht für moderne vernetzte Versorgungslösungen konzipiert. Die Datenlogik all dieser Systeme ist intransparent, die Abhängigkeit der Kliniken und Praxen enorm. Eine Vielzahl von Schnittstellen macht zwar theoretisch einen Datenaustausch möglich. In der Realität sind Software Entwickler, Start-ups und Kliniken aber nicht in der Lage diese hunderte von Schnittstellen zu integrieren. Die Struktur der gespeicherten Daten ist für den Kunden nicht transparent. Mit der geschlossenen Datenlogik werden moderne Systeme verhindert. Die Absicht dahinter: Die Abhängigkeit der Einrichtungen aufrecht zu erhalten.

Die vitagroup HIP dagegen ist eine zukunftssichere offene Plattform, die Anbieter in die Lage versetzt, ein Ökosystem an vernetzten Gesundheitsanwendungen zu entwickeln und zu betreiben. Basierend auf offenen Standards, nicht nur für die Datenübertragung (z.B. IHE, FHIR), sondern auch für die Datenspeicherung (openEHR) – offen und transparent. Somit sind Sie als Versorgungseinrichtung jederzeit in der Lage diese Daten in beliebige Systeme zu migrieren. Das befreit Sie aus der Abhängigkeit der Anbieter.

Offener Datenstandard Hohe Investitionssicherheit Interoperabilität

Die Semantik der Daten wird in einem offenen Verfahren (openEHR) modelliert. Dabei werden politisch oder de facto vorgegebene Standards (z.B. die Medizinischen Informationsobjekte der KBV) mit einbezogen.

Da die Daten zu jeder Zeit migriert werden können, begeben Sie sich nicht in eine Abhängigkeit. Schnittstellenmodule wie die KIS-Bridge und AIS-Bridge bieten Konnektivität in alle relevanten bestehenden Primärsysteme.

Die strukturelle Interoperabilität stellt sicher, dass Anwendungen, die auf der HIP basieren, mit dem Rest der Welt kommunizieren können. Die semantische Interoperabilität realisiert die Voraussetzung für Analytik, KI und Entscheidungsunterstützung, die in Zukunft eine wesentliche Rolle spielen werden, da die Bedeutung der Daten ebenfalls gespeichert wird.

Regulatorische Anforderungen und Basisdienste

Einen wesentlichen Mehrwert der HIP bieten Komponenten, die die Hürden des regulierten Gesundheitsmarktes für die Entwicklung von Gesundheitsanwendungen nehmen. So werden in der HIP sämtliche relevante regulatorische Vorgaben der DSGVO, sofern notwendig der Medical Device Regulation, der gematik und anderer umgesetzt. Dies gilt für offizielle Standards ebenso wie für gewachsene Quasi-Standards.

Darauf setzen Basisdienste, wie Authentifizierungsmechanismen, Security und Rechte- und Rollenkonzepte auf. Grundsätzlich gilt beim Aufbau und der Weiterentwicklung immer die Maßgabe, einerseits auf zukunftsfähige Standards zu setzen, andererseits nach außen aber auch mit den im Markt bestehenden realen und teilweise proprietären Formaten umgehen zu können.

gematik: Die bundesweit einheitlichen Vorgaben der gematik werden durch die HIP eingehalten.

Medical Device Regulation: Mit der HIP werden die Entwicklungsvorschriften der Medical Device Regulation eingehalten.

DSGVO: Die hohen Anforderungen an den Datenschutz durch die Europäische und Deutsche Datenschutz-Grundverordnung werden durch die HIP erfüllt.

Sicherheit: Die HIP erfüllt kompromisslos allerhöchste Sicherheitsstandards.

Interoperabilität: keine Option, sondern eine Bedingung

Interoperabilität ist keine Wahl. Es ist die Voraussetzung für erfolgreiche Gesundheitslösungen der Zukunft. Die derzeit bestehenden IT-Systeme können die Patientenreise – also den einrichtungsübergreifenden Prozess, der die gesamten Versorgungsbedarfe des Patienten betrachtet – stets nur bruchstückhaft umsetzen.

Wir unterscheiden zwei Arten der Interoperabilität:

  1. Strukturelle Interoperabilität: Wo liegen die Daten? Sind sie vollständig und aktuell?
  2. Semantische Interoperabilität: Was bedeuten diese Daten?

Die Semantik der Daten muss losgelöst von den umgesetzten Prozessen für die Endanwender betrachtet werden. So können auch andere Applikationen diese Daten nutzen und weiterverarbeiten. Auf dieser stabilen Basis werden können in Echtzeit und hochagil interoperable digitale Gesundheitsanwendungen umgesetzt werden.

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